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Legal & Life Case Intelligence
Mediation

Konflikte lösen,ohne den Umweg über das Gericht.

Ein klarer Weg in sieben Phasen: Themen sortieren, Interessen klären, Lösungen entwickeln, Vereinbarung dokumentieren. Für private Konflikte ebenso wie für wirtschaftliche.

Phasen bis zur Einigung
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Phasen bis zur Einigung
Konfliktfelder
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Konfliktfelder
Hosting in Deutschland
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FreiwilligVertraulichErgebnis dokumentiert
Warum Mediation

Nicht gewinnen. Weiterkommen.

01

Struktur statt Eskalation

Die meisten Konflikte scheitern nicht am Willen, sondern am Weg. Ein festgelegter Ablauf ersetzt das kreisende Gespräch, das nie zu einem Ergebnis kommt.

02

Interessen statt Positionen

Positionen schließen sich häufig aus, Interessen lassen sich meist vereinbaren. Hinter jeder Forderung steht ein Bedürfnis, das benannt werden kann.

03

Eine Lösung, die trägt

Bei Trennung, Erbe oder Nachbarschaft sehen sich Menschen wieder. Ziel ist keine Niederlage der Gegenseite, sondern eine Einigung, mit der beide weiterleben können.

Ablauf

Die Phasen der Mediation

Das klassische Phasenmodell, so wie es auch in der Plattform abläuft. Links, was inhaltlich passiert – darunter, was das System dabei übernimmt.

  1. 0

    Vorbereitung und Einladung

    Der Fall wird beschrieben, die zweite Seite sachlich eingebunden. Erst wenn beide freiwillig dabei sind, beginnt die eigentliche Mediation.

    Das System formuliert auf Wunsch eine neutrale Einladung.

  2. 1

    Einleitung

    Der Rahmen wird geklärt: Ablauf, Regeln, Vertraulichkeit. Beide Seiten wissen von Anfang an, worauf sie sich einlassen.

    Gesprächsregeln und Vertraulichkeit werden für beide Seiten gleich festgehalten.

  3. 2

    Themensammlung

    Beide Seiten schildern, welche Punkte offen sind – zunächst ohne Bewertung. Oft zeigt sich: Hinter einem großen Streit stehen mehrere klar benennbare Themen.

    Eingaben werden strukturiert gesammelt und zu einer gemeinsamen Themenliste geordnet.

  4. 3

    Interessenklärung

    Das Herzstück. Hinter jeder Forderung steht ein Interesse – eine Sorge, ein Bedürfnis, ein Wunsch.

    Gezielte Fragen führen vom „Was fordere ich?“ zum „Worum geht es mir wirklich?“.

  5. 4

    Lösungsoptionen

    Ideen werden entwickelt, zunächst ohne Bewertung. Ziel sind Lösungen, die mehrere Interessen gleichzeitig erfüllen – nicht ein Kompromiss, mit dem niemand zufrieden ist.

    Aus den geklärten Interessen entstehen konkrete Vorschläge, die beide Seiten prüfen und anpassen können.

  6. 5

    Bewertung und Verhandlung

    Die Optionen werden geprüft: Ist die Lösung fair? Ist sie umsetzbar? Schritt für Schritt nähern sich beide Seiten an.

    Festgehalten wird, wo Einigkeit besteht und wo noch verhandelt wird – nichts geht verloren.

  7. 6

    Abschluss und Vereinbarung

    Das Ergebnis wird schriftlich festgehalten und von beiden Seiten bestätigt. Bei rechtlich relevanten Fragen gehört eine juristische Prüfung dazu.

    Am Ende steht eine klare Vereinbarung: wer tut was bis wann.

Konfliktfelder

Wo Mediation regelmäßig trägt

Trennung und Scheidung

Umgang, Unterhalt, gemeinsame Immobilie, Hausrat. Emotional aufgeladen und selten in einem einzigen Gespräch zu klären.

Erbe und Erbengemeinschaft

Blockierte Erbengemeinschaften, Streit ums Haus, Bewertungsfragen zwischen Geschwistern.

Nachbarschaft

Lärm, Grenzbepflanzung, Parken, Bauvorhaben. Konflikte zwischen Menschen, die dauerhaft nebeneinander wohnen.

Wirtschaft und Gesellschafter

Projektstreitigkeiten, Gesellschafterkonflikte, Auseinandersetzungen in der Unternehmensnachfolge.

Für Kanzleien

Mediation neben dem streitigen Mandat

Mediation als eigenes Mandat

Ein strukturierter Ablauf, den die Kanzlei anbietet, ohne jeden Fall neu zu organisieren. Die Verantwortung für das Verfahren bleibt bei der Mediatorin oder dem Mediator.

Vorgeschaltet zum streitigen Verfahren

Vor Klageerhebung prüfen, ob eine Einigung trägt – dokumentiert, damit das Ergebnis auch dann verwertbar ist, wenn es doch zum Verfahren kommt.

Dokumentation von Anfang an

Themen, Interessen und Zwischenstände werden fortlaufend festgehalten. Die Abschlussvereinbarung entsteht aus dem Verfahren, nicht daneben.

Die Aktenführung dazu läuft im selben Arbeitsbereich wie das übrige Mandat – siehe Produkt. Wer die Mediationsplattform als eigenes Produkt betreiben möchte, findet die Modelle unter Software kaufen und lizenzieren.

Q&A

Fragen zur Mediation

Was unterscheidet Mediation von einem Gerichtsverfahren?
Im Gerichtsverfahren entscheidet ein Dritter über Positionen. In der Mediation entwickeln die Beteiligten die Lösung selbst, ausgehend von ihren Interessen. Das Ergebnis ist deshalb häufig tragfähiger – und es entsteht in der Regel schneller und günstiger.
Ist eine Mediationsvereinbarung rechtlich bindend?
Die Abschlussvereinbarung ist ein Vertrag zwischen den Beteiligten. Für bestimmte Regelungen – etwa im Familien- oder Erbrecht – sind Form oder notarielle Beurkundung erforderlich. Deshalb gehört eine juristische Prüfung des Ergebnisses zum Verfahren dazu.
Was passiert, wenn eine Seite nicht mitmacht?
Mediation setzt Freiwilligkeit voraus. Ohne die Zustimmung beider Seiten beginnt das Verfahren nicht. Genau deshalb steht die Einladung der zweiten Seite am Anfang und nicht mittendrin.
Welche Rolle spielt die Software dabei?
Sie hält den Ablauf ein, sortiert Themen und Interessen und dokumentiert Zwischenstände. Sie entscheidet nichts. Die Verantwortung für das Verfahren liegt bei der Mediatorin oder dem Mediator.
Eignet sich Mediation für Wirtschaftskonflikte?
Ja, besonders dort, wo die Geschäftsbeziehung fortbestehen soll: Projektstreitigkeiten, Gesellschafterkonflikte, Nachfolgefragen. Ein gewonnener Prozess nützt wenig, wenn die Zusammenarbeit danach nicht mehr funktioniert.

Einen Konflikt besprechen

Ein erstes Gespräch klärt, ob Mediation im konkreten Fall der richtige Weg ist – und was der Ablauf realistisch bedeutet.